Teil eines Werkes 
1. Bd. (1845)
Entstehung
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Glanze, als die übrigen, zu leuchten ſchien. Seit jener Nacht iſt derſelbe für mich immer ein Quell tiefen, leidenſchaftlichen Nachdenkens geweſen, ein Born, worin Furcht und Hoffnung begraben liegen, ein Spiezl

worin ich in ſtürmiſchen Zeiten mein Schickſal zu leſen

und ein geheimnißvolles Vorzeichen für meine künftigen Handlungen zu finden glaubte; ein Hafen, in welchen

gewiß Andere vor mir eingelaufen ſind, und eine un⸗ ſterbliche, ſich nie ändernde Heimath⸗ wohin meine müde, gefeſſelte Seele, nachdem ſie der irdiſchen Hülle entfle⸗ hen, fliegen und dort Ruhe finden wird.

„Was hältſt Du von meiner Wahl?“ fragte ic Iſora blickte empor, antwortete aber nicht; und als ic ſie anblickte(während das blaſſe Himmelslicht auf ih Antlitz ruhig nieberſtrömte) mit ihren dunkeln Auge wo die Thräne noch weilte, doch mehr um dieſe zu ſün tigen als zu trüben, mit ihren edeln, und doch ſo zarte Zügen, über welchen eine melanchvliſche Ruhe lag, mi ihren geöffneten Lippen und ihren reichen, über ti Marmorſtirne ſich ſchlängelnden Locken, noch mehr her⸗ vorgehoben durch eine einzige weiße Roſe—(dieſe Roſ habe ich noch— nicht um ein Königreich möchte ich ei einziges ihrer verwelkten Bläter verlieren)— ſo erſchin mir ihre Schönheit ſo außerordentlich, und nie hatt ſich meine Seele mit ſo inniger Liebe gegen ſie geneig

Mitternacht war vvrüber. Alles war ſtille in un ſerem Brautgemache. Die einzige Lampe an der Dei hrannte ſtill und hell, und durch die halbgeſchloſſen Fenſtervorhänge ſchien ruhig, rein und heilig das Mont⸗ licht, als trage es uns Segnungen zu.

„Bſt! Geräuſch Ich hi cher als n antwortet Deinigen.“ „So„ und jetzt feſter an n ihre friebli Entzücken, Welt The beſitze nicht über mich. Plötzlic an meiner ſah ich in e einen lange ſtehen; all ſtarrten m und völlig des Zimme ich das wie maskirter 2 licher Farb wandte ſich der Schrei Hand war. — ich ſtree Bette aus,