Teil eines Werkes 
1. Bd. (1845)
Entstehung
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nen Nebenbuhler an Ausführung ſeiner Drohungen zu verhindern— daß, wenn er auch mein nächſter Bluts⸗ verwandter wäre, keine Folge irgend eines Streites zwiſchen uns ſo furchtbar für mich ſein könne, als das geringſte Leid, das Iſora widerfahre— und daß ich überdies, um ihre Beſorgniſſe zu beſchwichtigen, ihr feierlich verſprechen wolle, daß Jener nie von meiner Hand einen Angriff vder Schaden erleiden ſolle— kurz, ich ſagte Alles, was mir meine Angſt eingeben konnte, und endlich gelang es mir, ihre Befürchtungen zu be⸗ ſchwichtigen, und ſie lächelte ſo hold, wie das Erſtemal, als ich ſie in dem kleinen Landhauſe ihres Vaters ge⸗ ſehen. Gleichwohl ſchien ſie eine Entbindung von ihrem Eide nicht zu wünſchen— benn ſie war in Betreff der Heiligkeit ſolcher religiöſen Verbindlichkeiten äußerſt ge⸗ niſenhaft; ich gewann jedoch im Stillen die überzeu⸗ gung, daß ihre Sicherheit dieſe Maßregel unumgänglich fordere und daß ich mir jedenfalls die päpſtliche Abſo⸗ lution von dem ihr gegebenen Verſprechen verſchaf⸗ ſen wolle.

Endlich kehrte ſich Iſora von dieſem Gegenſtande ab, der von ſo düſterem Intereſſe für uns war, und deutete auf den Himmel, der mit ſeinen Tauſenden von Lichtaugen auf uns niederſchaute.„Sage mir, Gelieb⸗ ier,“ ſprach ſie ſcherzend, während ihr Arm mich noch feſer umſchloß,„wenn wir unter den Sternen da oben eine Heimath wählen könnten„welchen würdeſt Du aus⸗ erleſen?“

Ich zeigte auf einen Stern, der links vom Monde

eimniß auf ſund, und der, obwohl nicht größer, mit einem helleren

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