ichten unt en Tag ver⸗ lettert, um oder unge⸗ zu horchen; alle, die ich cheu durch⸗ Vorfahren nein derein⸗ en, grauen en gehei⸗ dem weiten Laube, dir us man di unnen über⸗ die Stimm ung. Als ich die ich mich d all dies
e ringente könnie mich
nicht— ih
reißen, daß Nauern und
rde. Es iſ, „Siehe von iſchen Lauf⸗
Zegeiſterun
379 erkalten.„Vergebens,“ ſprach ich, nachdem ich ſie wegen ihres Kleinmuthes verwieſen,„vergebens ſagſt Du mir, Du habeſt keinen andern Grund für dieſe unheimliche Idee, als ein unbeſtimmtes Vorgefühl. ZJetzt muß ich Dich über all Das, was mit dem unſerm gemeinſchaft⸗ lichen Feinde geleiſteten Eide zuſammenhängt, um grö⸗ ßeres Vertrauen bitten, als Du mir bisher geſchenkt. Sprich, Theuerſte, haſt Du nicht andere, mir noch nicht entdeckte Urſachen zur Beſorgniß?“
Rur einen Augenblick zögerte Iſpra, ehe ſie mit
dem raſchen Tone antwortete, an welchem man erkennt,
daß wir uns Worte gegen unſern Willen abzwingen.
„Ja, Morton, ich will es Dir jetzt ſagen; vor dem
Ereigniß des heutigen Tages wollte ich es nicht. Als ich jenen fürchterlichen Menſchen das letztemal ſah, ſagte er:„„Ich ſage Dir, Iſora d'Alvarez, meine Liebe iſt noch grimmiger, als Haß; ich ſage Dir, Deine Hoch⸗ zeit mit Morton Devereur ſoll mit Blut befleckt werden. Werde ſein Weib, und Du biſt verloren! Ja, obwohl ich von Stunde an für ewige Zeiten Höllenqualen er⸗ dulde, ſoll doch meine eigne Hand Dein Herz durch⸗ hohren!““ Morton, dieſe Worte haben mich immer wieder durchbebt, als wären ſie mir immer wieter ins Ohr geraunt worden, und oft bin ich Nachts aufgefah⸗ ren und habe geglaubt, ſchon blinke der Dolch an meiner Bruſt. So lange unſere Verbindung verborgen, ſo ſreng verborgen blieb, gelang es mir, meine Befürch⸗ tungen zu beſchwichtigen, bis es kaum mehr ſolche waren. Als aber unſere Ehe veröffentlicht werden ſollte, als ich wußte, daß dieſe Nachricht das Ohr des kühnen, uner⸗


