Teil eines Werkes 
1. Bd. (1845)
Entstehung
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er Hochzei

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einer Klei⸗

Maria Os⸗

n.„Mein illigſt Plat arf ich vor Briefes zu reur⸗Court

es Briefes

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„Mein Herr,“ antwortete der Mann,„die Ge⸗ ſchichte des Briefes iſt gänzlich verſchieden von der Ge⸗ ſchichte des Teſtamentes, und die erſtere(um mit dem minder Wichtigen anzufangen) iſt kurz folgende. Sie haben, mein Herr, von den Streitigkeiten zwiſchen Je⸗ ſuiten und Janſeniſten gehört?“

„Gewiß.“

„Gut— doch zuerſt, Graf, laſſen Sie mich von mir ſelbſt ſprechen. Es gab drei junge Leute von gleichem Alter, in demſelben Dorfe in Frankreich geboren, die, obwohl Alle von niederer Herkunft, auch Alle wünſch⸗ ten, in der Welt ihr Glück zu machen. Zwei davon waren verdammt geſcheite Burſche, der Dritte nichts Beſonderes. Einer von den beiden Erſteren ſoll für jetzt ungenannt bleiben der Dritte, der nichts Beſonderes war(wenigſtens ſeiner eigenen Meinung nach, obwohl ſeine Freunde anders denken mögen), war Maria Os⸗ wald. Wir trennten uns bald; ich ging nach Paris, wurde zu verſchiedenen Geſchäften verwendet, und endlich Sekretär und(warum ſollte ich es läugnen) Kammerdiener bei einer Dame von Stande, die ſehr leb⸗ haften Antheil an der Politik nahm. Sie war eine wü⸗ thende Janſeniſtin ich wurde natürlich auch ihrer Mei⸗ nung. Uum dieſe Zeit war unter den Jeſuiten vieles Gerede von dem großen Geiſte und der tiefen Gelehr⸗ ſamkeit eines jungen Mitgliedes des Ordens— Julian Montreuil. Er wohnte zwar nicht im Lande, hatte aber einige ſeiner Werke nach Frankreich geſchickt, die dort veröffentlicht wurden und großes Aufſehen erregten. Nun, mein Herr, war meine Gebieterin die größte Intriguan⸗ Bulwer, Devereur, 1. 24