Teil eines Werkes 
1. Bd. (1845)
Entstehung
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„Das iſt eine ſeltene Erfindung,“ ſagte ich.„*

„Monſieur iſt ſehr gütig, allein ich ſchmeichle mir ſelbſt, daß es ſo ſei,“ entgegnete Desmarais; vamit verbreitete er ſich noch weit ernſtlicher über die Ver⸗ dienſte ſeines Pulvers, als ich ihn je die Reize des Fa⸗ talismus hatte anpreiſen hören. Ich ſchnitt ihm ſeine Rede mitten ab; zu viel Beredſamkeit über irgend einen Punkt iſt bei einem Untergebenen unangenehm.

Ich hatte mein Geſchäft außer dem Hauſe eben be⸗ endigt und ging, die Augen zu Boden geſenkt und in tiefem Nachdenken, zurück, als ich plötzlich durch eine laute Stimme aufgeweckt wurde, welche im Tone der Verwun⸗ derung rief:„Wie!— Graf Devereur— wie glücklich!“

Ich ſah auf und erblickte einen kleinen, ſchwärz⸗ lichen, ſchäbig gekleideten Menſchen; ſein Geſicht ſchien mir nicht unbekannt, doch konnte ich mich im erſten Augenblicke nicht erinnern, wo ich daſſelbe geſehen,— meinem Blicke mochte er wohl anſehen, daß ich mich ſeiner nicht entſinne, denn er ſagte mit einem tiefen Bücklinge:„Sie haben mich vergeſſen, Graf, und das wundert mich nicht; ich bin mit Ihrer Erlaubniß die Perſon, die Ihnen einſt einen Brief aus Frankreich nach Devereux⸗Court brachte.“

Nun erkannte ich den überbringer des Schreibens, das Veranlaſſung zu dem Auftritte mit dem Abbé Mon⸗ treuil gegeben hatte. Ich war zu erfreut über die Ve⸗ gegnung, als daß ich in der Aufnahme dieſes Herrn irgend Kälte gezeigt hätte, und, offen geſprochen, ich ſah nie einen Maun, den die mauvaise honte ſo wenig aus der Faſſung brachte.

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