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vor meiner Hochzeit erſchien. Ich kleidete mich an, um wegen eines mit der Ceremonie in Verbindung ſtehenden Geſchäftes auszugehen, und als mir Desmarais den Hut reichte, hielt ich es zum Erſtenmale für angemeſſen, dieſen vollendeten Gentleman mit dem morgenden Feſte bekannt zu machen. Monſieur Desmarais war zu gut erzogen, um eine andere Empfindung, als Freude über dieſe Nachricht laut werden zu laſſen; er empfing meine Ve⸗ fehle und Anordnungen für den folgenden Tag ganz mit der anmuthigen Höflichkeit, die in Einem immer das Gefühl erweckte, als wolle er Einem durch ſeine Dienſt⸗ leiſtungen eine heſondere Ehre erweiſen.
„Und wie geht es mit der Philoſophie?“ fragte ich, „wahrlich, da ich im Begriffe bin, mich zu verehelichen, könnte ich wohl ihren Troſt nöthig haben.“
„In der That, Monſieur,“ erwiderte Desmarais mit jenem Ausdrucke von Selbßſchätzung, der mit ſeiner Dienſtbefliſſenheit ſo wunderbar verwebt war,„in der That, Monſieur, ich war in der letzten Zeit mit Zube⸗ reitung eines für die Toilette ſehr weſentlichen Pulvers ſo ſehr beſchäftigt, daß ich keine Zeit hatte, an ernſtere, obwohl kaum wichtigere Geſchäfte zu denken.“
„Pulver— was für eines?“
„Will Monſieur ſich herablaſſen, deſſen Wirlung zu betrachten?“ antwortete Desmarais und zog ein Paar Handſchuhe von der zarteſten Fleiſchfarbe heraus; die Färbung war ſo ſchön, daß, wenn die Handſchuhe an der Hand waren, es in einiger Entfernung keum möglich geweſen wäre, ſie von dem nockten Fleiſche u unterſcheiden.
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