46
„Ja,“ ſagte Montreuil auf mich zutretend—„ja,“ Werkzeug ſagte er,„ich leſe in Ihrem Herzen und ich achte es; gewalt v — das ſind kleinliche Kämpfe und werthloſe Auszeich⸗ per Prieft nungen. Sie brauchen ein edleres Ziel und einen ruhm⸗ Sprache, volleren Lohn. Derjenige, deſſen Seele fühlt, daß ihm weſen, ar das Schickſal eine große, erhabene Rolle im Drama einem rul dieſer Welt aufbehalten hat, kann wohl gleichgültig auf deutend ic dieſe dürftigen Vorübungen gewöhnlicher Charaktere Pfade du herniederblicken.“ Ihren Be Ich ſchlug meine Augen auf, und als ich dem Blicke es je für des Prieſters begegnete, wurde ich unwillkürlich von Freundſch dem ſtolzen, ſtrahlenden Ausdrucke ergriffen, den Mont⸗ und eine reuil's Blick angenommen. Vielleicht war in meinem Ihrer Alt eigenen Blicke etwas ſeinem Weſen Verwandtes, den dürfen. 2 nachdem er mich mit einer größeren Zufriedenheit an⸗„Zwe geſehen, als er mich je zuvor gewürdigt hatte, faßte ich mir di er mich feſt beim Arm und ſagte:„Morton, Sie kennen gefallen mich nicht— viele Jahre habe ich Sie nicht gekannt Nutze mae 4½— dieſe Zeit iſt vorüber. Nicht ſobald traten Ihre Ta⸗ ſchaft ein lente hervor, als ich der Erſte war, welcher Ihrer Macht zeichneten huldigte— laſſen Sie uns fortan einander mehr ſein, Entzücken als wir bis jetzt geweſen— laſſen Sie uns nicht mehr Der Lehrer und Zögling— laſſen Sie uns Freunde ſein fort, und Glauben Sie nicht, daß ich Sie zu einem ungleichen dung hat Tauſche der Dienſtleiſtungen auffordere— Sie ſind tes Vertre der Erbe eines großen Vermögens und eines berühmten Ihnen Er Namens— ich erſcheine Ihnen vielleicht als ein un⸗ Rückſicht bekannter, würdeloſer Prieſter— aber der Wille des horſam ve Allmächtigen kann von dem Pferche und der Hütte des den Sie h Dorfbewohners eine Macht erſtehen laſſen, die als ſein ziehung ar


