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Werkzeug ihren Fuß auf Secepter ſetzen und der Ober⸗ gewalt von Königen gebieten darf. Und ich— ich,—“ der Prieſter ſchwieg plötzlich, milderte die Wärme ſeiner Sprache, als ob er vächte, dieſelbe ſei nahe daran ge⸗ weſen, an Unbeſcheidenheit zu ſtreifen, und fuhr in einem ruhigeren Tone fort:„Ja, Morton, ſo unbe⸗ deutend ich Ihnen erſcheine, kann ich doch auf jedem Pfade durch dieſes verwickelte Labyrinth des Lebens Ihren Beſtrebungen von größerem Nutzen ſein, als Sie es je für die meinigen werden können. Mit meiner Freundſchaft biete ich Ihnen eine inbrünſtige Wärme und eine Energie der Macht, wie Sie ſolche in keinem Ihrer Alters⸗ und Standesgenoſſen zu finden hoffen dürfen. Nehmen Sie mein Anerbieten an?“
„Zweifeln Sie,“ ſagte ich mit Lebhaftigkeit,„daß ich mir die Dienſte eines Jeden, ſo wenig er mir auch gefallen und ſo werthlos er an ſich ſein mag, mir zu Nutze mache? Wie muß ich alſo um ſo mehr die Freund⸗ ſchaft eines durch Kenntniſſe und Verſtand ſo ausge⸗ zeichneten Mannes, wie Sie ſind, freudig begrüßen. Mit Entzücken nehme ich ſie an.“
Der Prieſter drückte meine Hand.„Aber,“ fuhr er fort, und ſah mir dabei feſt in's Auge,„jede Verbin⸗ dung hat ihre Bedingungen— ich verlange unbeding⸗ tes Vertrauen— und für einige Jahre, bis die Zeit Ihnen Erfahrung verliehen haben wird, erheiſcht die Rückſicht für Ihr eigenes Wohl, daß ich auch Ge⸗ horſam verlange. Nennen Sie irgend einen Wunſch, den Sie hinſichtlich weltlichen Emporkommens, in Be⸗ ziehung auf Reichthum, Ehrenſtellen, das Lächeln von


