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, hörte ich trat ein. Arme um eit Jahren t von ihm ſaß ich da. en ich, wie Perſonen ein Recht
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Schatz Du gerne aus meinem Beſitze in den deinigen wandern ſehen möchteſt.“
„Deine Liebe, Morton,“ antwortete Aubrey zurück⸗ tretend, aber offenbar ſtolz, nicht erbittert;„Deine Liebe— ich verlange ſonſt nichts.“
„Wahrhaftig, lieber Aubrey,“ ſagte ich,„die Gunſt ſcheint etwas ſeichter Natur, da Dich Deine Beſchei⸗ denheit dieſelbe erſt ſo ſpät verlangen läßt. Ich meine, Du habeſt Dein Gemüth jetzt ſo einige Jahre gekräftigt, um dieſes Verlangen zu äußern.“
„Höre mich, Morton,“ ſagte Aubrey, ſeine Bewe⸗ gung unterdrückend;„Du biſt immer mein Lieblings⸗ bruder geweſen. Von unſerer früheſten Kindheit an neigte ſich mein Herz Dir zu. Erinnerſt Du Dich noch, wie mich einſt ein wüthender Stier verfolgte, und Du, damals erſt zehn Jahre alt, Dich ihm entgegenwarfſt und mich mit Gefahr Deines eigenen Lebens vertheidig⸗ teſt? Glaubſt Du, ich könne dies je vergeſſen— wenn ich damals auch noch Kind war?— nie, Morton, nie!“
Ehe ich antworten konnte, ging die Thüre auf und der Abbe trat ein.„Kinder,“ ſagte er, und das einzige in dem Zimmer brennende Licht warf ſeinen vollen Schein auf ſeine unbewegten, ſtarren, gebietenden Züge —„Kinder, ſeid, wozu Euch der Himmel beſtimmt— Freunde und Brüder. Morton, ich habe Ihnen Unrecht gethan, ich geſtehe es— hier iſt meine Hand; Aubrey, laſſen Sie Alles vergeſſen ſein, nur nicht Ihre frühe Liebe und die Hoffnung auf Auszeichnung, wozu Ihr Bruder jetzt berechtigt.“
Mit dieſen Worten legte der Prieſter unſere Hände


