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ein Mann von wahrem Witze braucht die muffigen Leh⸗ ren der Schulen nicht, um eine Rolle in der Welt zu ſpielen. Verkrüpple Deinen Geiſt nicht, guter Junge; lies mein Luſtſpiel und„den Mann nach der Mode“ von dem ehrlichen George Etherege; die werden Deinen Geiſt munter erhalten, wenn Du über dem alten Ge⸗ ſchmier einſchläfſt, vor welchem Homer früher einſchlief. Gott ſegne Dich, mein Kind— ſchreibe mir— Nie⸗ mand, auch Deine Mutter nicht, ſoll Deine Briefe zu Geſichte bekommen— und— und placke Dich doch ja nicht zu ſehr, mein guter Junge. Der Spiegel des Lebens iſt das beſte Buch— und der Mutterwitz, der einzige Diamant, mit welchem man leſerlich darein ſchreiben kann.“
Dies waren die Ermahnungen, die mir mein Oheim beim Abſchied gab; man muß geſtehen, daß ſie, ver⸗ bunden mit den mir zum Geſchenk gemachten, oben angeführten Luſtſpielen, ganz geeignet waren, einem Bewerber um akabemiſche Ehren von unenblichem Nutzen zu ſein. In der That ſtand bei Sir William Devereur der Begriff der damaligen Zeit ungeheuer feſt, als ſeien Fähigkeit und Inſpiration einerlei Ding, und als könne Der, welcher nicht gänzlich müßig gehe, unmöglich ein vollſtändiges Genie ſein. Ich glaube wirklich, daß er der Anſicht war, die Weisheit gelange zu ihren Schätzen, wie Abu Seid Haſſan“ einige chineſiſche Philoſophen die Auſtern zu den Perlen kommen läßt— nämlich durch Gähnen!
* In ſeinem Commentar zu dem Berichte zweier Reiſenden über China.


