Teil eines Werkes 
1. Bd. (1845)
Entstehung
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22 Lichtes der Nachwelt eine große Schuld der Dankbarkeit hinterlaſſen hat; der aber unglücklicher Weiſe gewiſſe ſcholaſtiſche Lehrſätze begünſtigte, die durch einen ſpitz⸗ findigen und zugleich verkehrten Verſtand leicht zu Sank⸗ tionirung der gefährlichſten und im höchſten Grade ſyſtematiſchen Immoralität verdreht werden können; und ſeinen Anhängern einen beinahe durchgängigen Haß zugezogen hat, den der hei weitem größere Theil derſelben nicht verdient.

Montreuil's Name ſtand in einem ſo bedeutengen Rufe, daß, als er drei Jahre vor der Zeit, von welcht ich hier ſpreche, zu der Stelle gewählt wurde, die er in unſerer Familie einnahm, man es für uns für einen ebenſo glücklichen Umſtand hielt, einen ſo gelehrten und frommen Erzieher zu erhalten, als für ihn, in dem Hauſe eines Marſchalls von Frankreich und beſenderen Günſtlinges Ludwigs XIV. in ein ſo ſehr vertrautes Verhältniß zu gelangen.

Es war äußerſt angenehm zu bemerken, welchen Einfluß er nach und nach über meinen Oheim gewant, ſo wie das ängſtliche Mißbehagen, das der gute Ritter ihm gegenüber empfand, aber zu verbergen ſich bemühte Vielleicht war dies die einzige Zeit in ſeinem Leben, in welcher Sir William Devereur zum Heuchler wurde

Genng für jetzt von dem Prieſter— ich kehre zu ſeinem Amte zurück. Wir gingen zur Schule— unſer Abſchied von dem Oheime war ganz rührend— be⸗ ſonders der meinige.„Hör' einmal, Graf,“flüſterte e mir zu(ich führte den Titel meines Vaters),„hör

einmal, glaube nicht, was Dir der alte Prieſter ſagl;

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