Teil eines Werkes 
1. Bd. (1845)
Entstehung
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ſtand das Zeichen und war eben im Begriffe, anzufan⸗ gen, als die Thüre aufging und der Abbé Montrauil eintrat. Mein Oheim ließ ſein rechtes Bein los und mein Spaß war abgeſchnitten. Nie flößte Jemand eine ſo dunkle, heilige Scheu ein, wie der Abbé Montreuil. Der Prieſter kam mit einem Lächeln. Meine Mutter begrüßte in ihm den Zutritt eines Verbündeten.

„Vater,“ ſagte ſie, indem ſie aufſtand,„ich habe ſo eben meinem guten Bruder die Nothwendigkeit vor⸗ geſtellt, meine Söhne in die Schule zu ſchicken; er hat einen Ausweg vorgeſchlagen, deſſen weitere Berathung ich Euch überlaſſe.“

„Und worin beſteht dieſer?“ fragte Montreuil, ließ ſich in einen Stuhl fallen und täſchelte Geralds Kopf mit wohlwollender Miene.

„Sie ſelbſt zu erziehen,“ antwortete meine Mutter mit einem gewiſſen ſatiriſchen Ernſte. Mein Oheim bewegte ſich unruhig auf ſeinem Sitze, als gewahrte er zum erſtenmale etwas Lächerliches in ſeinem Vorſchlage.

Das Lächeln erſtarb augenblicklich auf den mageren Lippen des Prieſters und machte einem Ausdrucke ehr⸗ erbietiger Billigung Platz.„Ein vortrefflicher Plan,“

ſagte er langſam,„der aber einige kleine Einwendungen.

zuläßt, die ich mit Sir Williams Erlaubniß ange⸗ ben will.“

Meine Mutter rief uns, und wir verließen mit ihr das Zimmer. Als wir meinen Oheim das nächſtemal ſahen, hatten die Gründe des Prieſters geſiegt. In der kommenden Woche gingen wir alle Drei in die Schule. Mein Vater war Katholik geweſen, meine Mutter be⸗

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