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Nachricht, die er erhalten, das bloße Werkzeug eines Spions im Solde des Miniſters geweſen war, daß ſchon ſeit mehren Wochen ſeine Abſicht bekannt ge⸗ weſen und ſeine Verſchwörung bloß deßhalb nicht he⸗ kannt gemacht worden, weil die Politik eine noch beſſere Gelegenheit zu der Eröffnung erwartete. Er war damals bloß blindlings ſeinen eigenen Leidenſchaften gefolgt, und was noch demüthigender war, ein In⸗ ſtrument in den Händen derſelben Männer geweſen, die ſein Haß vernichten wollte. Keinen Strohhalm des eitlen Ruhmes, für den er ſein Leben aufgeopfert und ſein Seelenheil aufs Spiel geſetzt, ſah er vor ſich, an dem ſein finkendes Herz ſich halten und ſagen konnte:„Dies iſt meine Stütze!“
Die Reue der Dankbarkeit verbitterte ſeinen Kelch noch mehr. Man hatte bei Mordaunt eine Notiz über vas Gelb gefunden, welches er am Tage des Mordes, ohne ſeinen Namen zu nennen, an Wolfe geſchickt, und ſie war in Worten der Achtung abgefaßt, welche dem ſtarren Herzen des Republikaners die einzigen Thränen auspreßten, die er ſeit ſeiner Kindheit ver⸗ goſſen. Von der Zeit an kam ein düſterer, ſchwei⸗ gender Geiſt über ihn. Er ſprach mit Niemand— achtete auf Niemand— vertheidigte ſich nicht beim Verhör— klagte nicht über Strenge— ergriff keinen Rekurs. Der Pfeil war in ſeine Seele gedrungen— er hielt ihn aufrecht, während er ihn quälte. Selbſt jetzt, wenn wir auf ſein unbeugſames und finſteres Geſicht blicken, bemerken wir keine vorübergehende Bewegung— keine plötzliche Furcht wegen der Kala⸗
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