Teil eines Werkes 
2. Bd. (1845)
Entstehung
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ſeinem Schickſal zu überlaſſen, und die angeerbi⸗ Schwäche ſeiner Natur jede Schranke ſeiner Kunſt zu durchbrechen.

„Keine Hoffnung!“ murmelte er mit der Stimme der höchſten Qual—„keine Hoffnung— gnädiger Gott— keine— keine! Wer, ich— ich— der ich Könige an Luxus beſchämt— ich ſoll am Galgen ſterben unter der ſtinkenden, gaffenden, ſchweiniſchen Pöbelſchaar! O Gott, wäre ich nur einer von ihnen! Wäre ich nur der ekelhafteſte Bettler, der je auz ſeiner Höhle hervorkroch, um die Luft mit ſeinen Geſchwüren zu verunreinigen! Wäre ich eine in einen Stein verwachſene Kröte, die in der Atmoſphäre ihres eigenen Giftes verdorrt! Eine Schnecke, die an dieſen Wänden kriecht und ſich mühſam im Schleime dahin⸗ ſchleppt!— Alles— Alles, nur der Tod bleibe fern! und ein ſolcher Tod— der Galgen— vas Schaffot — der Strick— die Finger des Henkers um den Hals beſchäftigt, um den dis ſanfteſten Liebkoſungen geſpielt haben. Sterben— ſterben— ſterben! Wes, ich, deſſen Puls jetzt ſo mächtig ſchlägt— deſſen Blut in ſo warmer und kräſtiger Bewegung iſt— in der Blüte des Genuſſes und des Mannesalters— alle Millionen Pfade des Vergnügens vor mir— ſterben — im Winde ſchwanken— hängen— ja— ja— hängen— ſcheußlich entſtellt heruntergeſchnitten u werden— in die Erde geworfen zu den Würmern— zum Moder, oder— oder— oder zur Hölle!— Gibt es eine Hölle?— Beſſer noch als Vernichtung!

„Thor— Thor!— Verdammenswürdiger Thor,

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