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394 unſerem perſönlichen Daſein verbunden wäre! ch wollte, im Himmel wäre ein Buch, in den Wogen eine Stimme, und auf der Erde ein Zeichen vyn den Geheimniſſen und Räthſeln unſers Schickſals!“
„Uad doch,“ ſagte Mordaunt langſam, als ſein Geiſt ſich nach und nach von ſeinem traumartigen Zuſtande zu ſeinem gewohnten Tone erhob, und voch bedürfen wir in Wahrheit weder Zeichen noch Pyr⸗ bedeutung von andern Welten, um uns alles das zu lehren, was der Zweck unſeres Daſeins iſt, in dieſer Welt zu erfüllen, und das ſcheint mir eine viel we⸗ niger erhabene Weisheit zu ſein, die uns in den Stand ſetzt, die Räthſel zu löſen, als die, welche uns über die Zufälligkeiten der Zukunft erhebt.“
„Aber, können wir über jene Zufälligkeiten geſtellt werden— können wir unabhängig ſein von jenem Schickſal, dem nach dem Glauben der Alten ſelbſt ihre Gottheiten unterworfen waren?“
„Wir wollen den Alten nicht Unrecht thun,“ ant⸗ wortete Mordaunt;„ihre Dichter lehrten es, nicht ihre Philoſophen. Wäre nicht die Tugend ein Traum⸗ ein Epott, wenn ſie gleich dem Kraut auf dem Felbe dem Verwelken und der Erneuerung unterworfen wäre, abhäng'g vom Sonnenſchein und von der Wolke? Soll das Unglück file darniederſchlagen? Soll das Glück ſie verunreinigen? Dann möge ſie nicht der Gegenſtand unſeres Strebens ſein, ſondern die Ziel⸗ ſcheibe unſerer Verachtung. Neln, laſſen Sie uns vielmehr mit den Großen des Alterthums glauben, daß, wenn ſie auf Weisheit gegründet iſt, ſie über
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