Teil eines Werkes 
2. Bd. (1845)
Entstehung
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nur das inſtinkimäßige und natürliche Verlangen iſ, den getrennten Theil eines unſterblichen Geiſtes in dieſen Zellen von Staub mit dem urſprünglichen Glanze des himmliſchen Ganzen zu vereinen.“

„Und daher,“ ſagte ſein Begleiter den Gebanken verfolgend,„können wir wohl dahin kommen, an den wunderbaren Einfluß zu glauben, den die Sterne übet unſer Schickſal ausüben ſollen, und wir finden auf dieſem Wege vielleicht auch einen Leitfaden, der uns zu ihrer eingebildeten Macht über unſere Geburt, unſer Geſchick und unſern Tod führt.“

„Vielleicht,“ verſetzte Mordaunt, und Lord Ul⸗ water ſagte ſpäter, daß ſein Geſicht, während er ge⸗ ſprochen, einen ſeltſamen und ſchrecklichen Ausdruck angenommen, der noch lange im Gebächtniß ſeine Begleiters lebte,„vielleicht gibt es Zeichen zwiſchen der Seele und den Dingen des Himmels, welche die Lehre des Sokrates nicht gänzlich zu Schanden machen würden, aus deſſen reiner Quelle ſie Plato entlehnte, indem er ſie mit ſeinen eigenen prächtigen Irrthi⸗ mern ausmalte. Während Mordaunt ſo ſprach, ver⸗ änderte ſich ſeine Stimme; er ſchwieg plözlich, deu⸗ tete auf eine entfernte Himmelsgegend hin unb ſagte: „Sehen Sie dorthin! Bemerken Sie am fernen Ho⸗ rizont einen großen einzelnen Stern, der in dem⸗ ſelben Augenblick, wo meine Hand auf ihn hindeutet, bleich und bleicher zu werden ſcheint?“

„Ich ſehe ihn— er zittert und erbleicht, während wir ihn anblicken und ſcheint in die ferneren Tieſen

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