Teil eines Werkes 
2. Bd. (1845)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

391

g unb ſhreitet das Verbrechen, das Weh ſtößt ſeine Klagen klang. as, die Armuth verbirgt ſich, und der Reichthum lnter ſchwelgt— und ber Tod ſchreitet bei allen in ſeinem nicht Werke fort. Aber der Strom des Schickfals, unbekannt as ge⸗ mit unſeren Veränderungen und unſerem Verfall, glei⸗ eltener iet zwiſchen ſeinen Ufern fort, und während er das Stile natteſte Lächeln und den geringſten drohenden Blick geem ke Himmels abſpiegelt, ſieht er ohne eine Verän⸗ derung auf ſeiner Oberfläche die Generationen der ſigte Erde umkommen und ſich an ſeinen Ufern wieder er⸗ Fliſe neuern— chſend Es trat eine Pauſe ein und vermöge eines un⸗ der in willkürlichen und natürlichen Antriebes wendeten ſie et, w ſch von den Wogen zu dem Himmel, der ſich in ſeinem lebhaften Gegenſatze ſtill aber beredt droben ausbrei⸗ ſenen tete. Sie blickten die lebendigen und funkelnden Sterne u v an und empfanden in ihren Herzen jenen lebhaften n uf aber ſtummen Zauber, den nichts auf Erden einflößen nionen kann; jene Qual der eingekerkerten Seele, jenes Ver⸗ r lngen nach der Unſterblichkeit in der Höhe, die viel⸗ ſinen leicht kein eingebildetes Vorbild der Unſterblichkeit iſt, nund die wir ſelber erben ſollen. er et⸗„In ſolchen Nächten wie dieſe,“ ſagte Mordaunt, der os ber juerſt, aber mit leiſer und ſanfter Stimme, vas Schwei⸗ chtter gen brach,„gerathen wir in Verſuchung zu glauben, er tri⸗ daß in Plato's göttlicher Phantafte eine ebenſo gött⸗ s d⸗ liche Wahrheit liegt— daß unſere Seelen in der That Obe⸗ von demſelben Stoff ſind wie die Sterne, und daß jef dus das geheimnißvolle Verlangen, ver ungeduldige Wunſch⸗ Dort der in uns ſich regt, uns mit ihrer Glorie zu miſchen⸗