370 und mächtigen Strome angefüllt, und ſollen ſie uhl überfließen? Deine Wange iſt bleicher als ſie es war, meine Liebe, und dein Lächeln hat ein matteres Epig, und die Muſik deiner lieblichen Stimme iſt leiſer n gedämpfter, und der Zephyr, der deinen Fußtritten folgt, flattert zu Zeiten mit matterem Flügel; ſo daß, wenn ich dich anblicke, meine Angen ſich nit Thränen füllen; aber es ſind nicht die Thränen dez Kummers; denn für mich liegt ein hellerer Glan in deiner Jugend, als da in der Glorie eines ſti⸗ früheren Lenzes, die Wange der Hebe trübe gegn die deine geweſen wäre! Iſt nicht die Blüte der Zärtlichkeit köſtlicher, als die Blüte der Geſunbheit In deinen Blicken ſehe ich die Lieblichkeit des Tw⸗ ſtes und der Hoffnung und dein Lächeln hat bi Schönheit der Schritte, die auf der Berghöhe be Verkünder fröhlicher Zeitungen ſind. Du haſt den Alles mir anvertraut; und während das Fahrzez noch durch die ſtürmiſche Flut dahinfährt, werdn deine Schätze ficher ſein! Aber Sturm und Unz⸗ witter haben bereits die Barke erſchüttert, die Wrl⸗ ken find noch ſchwarz; und das Land liegt fern; md
in Wahrheit wirſt du mit dem unſteten Herzen vil⸗
leicht nur noch kurze Zeit Geduld haben können, bem meine Wanderungen ſind nicht ohne Schatten gewe⸗ ſen, noch einen Schlummer ohne Traumbilder, und ſelbſt jetzt kömmt mir die Stimme der Warnung, di⸗ ſich nicht will übertäuben laſſen, leiſe, aber unhei⸗ drohend ins Ohr! Ach, viel ſüßer als der Ruhmiſ der ſtille Schlaf, wo aller Streit, aller Haß b⸗
ſüfti das A verwe Lebe
Gräbe unden fung! bie B hernen Schatz nit de bich, 1 Segen ich ein Schwei


