Teil eines Werkes 
2. Bd. (1845)
Entstehung
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dem Mittageſſen ba ſaßen und verſchiebene Dinge ver⸗ handelten;„die Wahrheit iſt, ich habe es oft heah⸗ ſichtigt, und bin eben ſo oft von meinem Vorhaben abgeſchreckt worden. ZJene ſchrecklichen Fehden— jene heftigen Streitigkeiten— jene beredten Verleum⸗ dungen, die von dem literariſchen Leben faſt unzer⸗ trennlich find, erſcheinen mir zu ſchrecklich, als daß ein Mann, der nicht gänzlich abgehärtet oder bos⸗ haft iſt, ſich demſelben freiwillig ausſetzen ſollte. Guter Himmel! welche Bitterkeit iſt in dem Blute eines Schriftſtellers! Die Manifeſte feinvlicher Ge⸗ nerale, welche vorrücken, um zu plündern, zu ver⸗ brennen und zu zerſiören, enthalten nicht den zehnten Theil der Grauſamkeit, welche in den Schriften der literariſchen Kämpfer herrſchen! Kein Ausvruck des Vorwurfs iſt zu ſtrenge, kein Tadel iſt zu ſtark!— Die ſchwärzeſten Leivenſchaften, die bitterſte, vie ge⸗ meinſte Bysheit gießen Gift auf jede Seite! Es ſcheint, als wenn die größten Talente, die ausgebrei⸗ tetſte Kenntniß nur aus dem ſchwächſten und am ſchlechteſten geleiteten Geiſte entſprungen ſeien, wie ausländiſche Pflanzen aus dem Dung. In den Pri⸗ vatherichten, in den öffentlichen Werken der Literaten herrſcht eine nicht zu mildernde Wuth! Ihre Bio⸗ graphien könnten alle auf dieſe Sätze redueirt wer⸗ den— ſie wurden geboren— ſie zankten— fi ſtarben!“

„Aber es würde der Welt wenig daran liegen,“ ſagte Clarence,„wenn bieſe Zänkereien allein auf Dichter und Schriftſteller der Tageslitergtur beſchränkt