Mit eiferſüchtigem und ängßllichem Auge für das wahre Intereſſe und den Ruf ſeines Pflegeſohnes, hatte Talbot alle ſeine Geſchicklichkeit und ſelbſt ſeine Macht angewendet, um La Meronville, die ſich vor Talbot dort eingefunden, zu bewegen, das Haus zu verlaſſen, aber vergebenzs. Mit der Beharrlichkeit, welche eine Franzöſin, wenn ſie ſentimental iſt, für Adel ves Herzens hält, heſtand die ehemalige Geliebie ves Lord Borodaile darauf, ihn bei jenen Leiden, deren unglückliche, aber unſchuldige Urſache ſie zu ſein glaubte, zu pflegen, und wenn er dringendere Gründe ihrer Entfernung andentete, eilte La Meronville in das Zimmer ihres Geliebten, redete ihn auf eine Weiſe an, welche einer von dArlincvurts Heldinnen wür⸗ dig war, und handelte ſo unvernünftig und übertrie⸗ ben, daß die Arzte, die für ihren Patienten beſorgt waren, von Talbot die erzwungene und widerſtre⸗ bende Einwilligung zu ihrem Dableiben erhielten. Oh! welch ein ſchreckliches Geſchöpf eine Fran⸗ zöfin iſt, wenn fie, anſtatt mit einer Laune zu koket⸗ tiren, die Leidenſchaft der Liebe zu empfinden be⸗ hauptet. Wenig ſah Clarence, ungeachtet ſeines Argers, als er die wohlwollende Aufopferung der La Meron⸗ ville erfuhr, die ganze Reihe der Folgen voraus, welche dieſe Handlungsweiſe nach ſich zog: noch we⸗ niger herechnete Talbot, ver in feiner Abgeſchieden⸗ heit die Berühmtheit der ſchönen Abenteurerin nicht kaunte, daß ihr Treiben ſo bekannt werden und ihre unverholene Anhänglichkeit eine ſo üble Wirkung auf
Lindens Glück als Lady Flora's Liebhaber haben
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