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auf und ab, und der Herzog ſah ihn mit einiger überraſchung an. Endlich blieb Linden am Fenſter ſtehen und ſagte halb unbewußt:„Es muß ſo ſein — ich kann es nicht vermeiden, zu fechten!“
„Vermeiden zu fechten!“ rief Seine Durchlaucht mit unverſtelltem Erſtaunen.„Nein, in der That nicht — aber das iſt der geringſte Theil der Sache— Sie müſſen nicht nur mit ihm fechten, ſondern ihn auch tödten.“
„Ihn tödten!“ rief Clarenee mit wildem Aus⸗ druck,„wen?“ Dann ſank er auf einen Stuhl nieder, bedeckte ſein Geſicht einige Augenblicke mit den Händen und ſchien mit ſeinen Bewegungen zu kämpfen.
„Ich habe mich nie in meinem Leben mehr geirrt,“ dachte der Herzog.„Ich hätte mein ſchwarzes Pferd gegen Trevanions Julia wetten wollen, welches doch gewiß das werthloſeſte Ding iſt, welches ich kenne, daß Linden ein tapferer Kerl wäre; aher dieſe eng⸗ liſchen Helden bekommen immer Ohnmachten bei einem Duell, und Sterne ſagt ganz richtig, daß man ver⸗ gleichen beſſer in Frankreich handhabt.“
Clarenee ſtand jetzt ruhig und gefaßt auf. Er ſetzte ſich hin, ſchrieb einen Brief an Borodaile, und for⸗ derte die vollſtändigſte Entſchuldigung oder die frü⸗ heſte Beſtimmung zu einem Duell— übergab ihn den Händen des Herzogs und ſagte mit mattem Lächeln: „Mein lieber Herzog, darf ich Sie bitten, der Se⸗ kundant eines Mannes zu ſein, der ſo ſchmachvoll beleidigt worden iſt und deſſen Gencalogie man be⸗ ſtritten hat?“


