Teil eines Werkes 
2. Bd. (1845)
Entstehung
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„Mein lieber Linden,“ ſagie Haverfield mit Wärme, „ich bin meinem Range ſlets für die Freiheit dankbar geweſen, vermöge welcher ſie mich in den Stand ſetzt, meine Bekannten zu wählen und meinem eigenen Sinne zu folgen. Ich bin jetzt noch dankbarer dafür als je, weil er mir eine beſſere Gelegenheit, als ich ſonſt würde gehabt haben, gegeben hat, einem Manne zu dienen, den ich ſtets achtete. Indem ich auf Ihren Streit eingehe, werde ich wenigſtens der Welt zeigen, daß es einige Männer gibt, welche an Anſprüchen dem Lord Borodaile nicht untergeordnet ſind, und welche Arroganz und übermuth rächen, ſelbſt wenn ſie gegen Andere angewendet worden. Ich betrachte Ihre Sache als die allgemeine Sache der Geſellſchaft; aber ich werde ſie, wenn Sie es mir erlauben, mit dem lebhaften Eifer eines Freundes übernehmen.“

Clarenee, der durch die Freundlichkeit dieſer Rede ſehr gerührt wurde, erwiderte in ähnlicher Weiſe, und nachdem der Herzog den Brief geleſen und ge⸗ billigt hatte, ſtand er auf.„Es iſt meiner Meinung nach keine Zeit zu verlieren,“ ſagte er.„Ich will noch dieſen Abend zu Borodaile gehen— leben Sie wohl, mein Lieber. Sie ſollen den Argus tödten und die Jo entführen. Ich bin doppelt aufgebracht über dieſe umherwanbelnde Ofengabel, die ſich nur ſchmie⸗ den läßt, wenn ſie glühend heiß iſt, wenn ich daran venke, welche ehrenvolle Rückſicht Sie am letzten Abend gegen La Meronville, ungeachtet ihrer Zuvorkommen⸗ heit, anwendeten; aber ich gehe Cäſar, zu hegraben, nicht ihn zu ſchelten.— Au revoir.“

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