Teil eines Werkes 
2. Bd. (1845)
Entstehung
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hören mußte;vas iſt eine Ehre, die ich mit der größten Beſtimmtheit ablehnen muß.

Es trat ein tiefes Schweigen ein die Augen Aller, die eine ſo abſichtlich beleidigende Bemerkung hörten, richteten ſich auf Clarenee. Seine Wange glühte wie Feuer; er zauderte einen Augenblick und ſagte dann ebenſo laut, obgleich ſeine Stimme ein wenig bebte:Lord Barodaile kann nicht begieriger ſein, die Ehre der Verwandtſchaft abzulehnen, als ich es bin.

Und doch, entgegnete der Viscount tief verletzt⸗ ſollten die, welche falſche Behauptungen vorbringen, ſie wenigſtens durch etwas unterſtützen!

Ich verſtehe Sie nicht, Mylord, ſagte Clarence.

Es iſt möglich, antwortete Borodaile nachläſſig, denn es gibt einen Grundſatz, welcher ſagt, daß Leute, vie nicht gewohnt find, die Wahrheit zu reden, dieſe Eigenſchaft auch an Andern nicht begreifen können.

Ungleich den meiſten modernen Helden, die ſtets in Leidenſchaft ſind tolle Kerle, bei denen Reiz⸗ barkeit eine Tugend iſt war Clarence von beſon⸗ ders mildem Temperamente und hatte durch Kunſt eine Herrſchaft über alle ſeine Leidenſchaften erlangt, die bei ſo jungen Männern ſehr ungewöhnlich iſt. Er gab keine Antwort auf die nicht zu entſchuldigende Beleidigung, die ihm widerfahren war. Seine Lippe bebte ein wenig, und auf das Erröthen ſeines Ge⸗ ſichts folgte eine außerordentliche Bläſſe dies war Alles; er verließ nicht einmal ſogleich das Zimmer, ſondern wartete, bis das Schweigen von einem wohl⸗