Teil eines Werkes 
2. Bd. (1845)
Entstehung
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erzogenen Mitgliede der Geſellſchaftunterbrochenwurde; vann ſchützte er eine frühere Einlabung als Entſchul⸗ digung vor, ſich bald zu entfernen, ſtand auf und ging. Im ganzen Zimmer herrſchte eine allgemeine Theil⸗ nahme an der Beleidigung und Unwillen gegen den Beleibiger; denn um nichts von Lindens Beliebtheit und dem außerorbentlichen Widerwillen zu ſagen, den man gegen Lord Borodaile hegte, konnte man nicht an der Frechheit der Beleidigung und an der Mäßi⸗ gung des Beleidigten zweifeln. Lord Borovaile fühlte bereits die Strafe für ſeine Beleidigung; denn ver⸗ 3 möge ſeines Stolzes, der ihn gleichgültig machte gegen den Geiſt der Geſellſchaft, hatte er bisher ſorsfältig

auf die Formalitäten geachtet, und er konnte nicht

umhin, die Grobheit einzuſehen, womit er dieſelben verletzt hatte, ſowie in welchem Lichte ſein Betragen mußte angeſehen werden. Dieſe Unbequemlichkeit machte ihn indeß nur um ſo bitterer gegen Clarenee und be⸗ ſtärkte ihn in ſeinem Rachegefühl. Indem er vermöge

einer mächtigen Anſtrengung alle äußerliche Gleich⸗. gültigkeit wieder annahm, die ihm eigen war, ver⸗ 1 ſuchte er ſich mit Denen, die ihm zunächſt ſaßen, in eine Unterredung einzulaſſen; doch ſeine Bemer⸗ ie kungen brachten nur kurze und kalte Antworten her⸗ ſe

vor; ſelbſt Lord Aspeden vergaß ſeine Diplomatie al⸗ und ſein Lächeln: Lord St. George erwiderte ein⸗ ſe ſilbig auf ſeine Außerungen, und der Herzog von Haverfield behauptete zum erſtenmal in ſeinem Leben S das Vorrecht ſeines Ranges, ein Beiſpiel zu geben pa

Seine Durchlaucht gaben Lord Borobaile gar keine