Teil eines Werkes 
2. Bd. (1845)
Entstehung
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dann habe ich auch vie Wahl der Waffen— Piſtolen natürlich. Wo ſoll ich ihn treffen?— Ich wollte, ich ſchöſſe ſo gut, wie ich in Neapel zu ſchießen pflegte. Damals war ich in guter übung.— Ein verdammter Ort, wo man nichts weiter zu thun hatte, als ſich zu üben.“ Mit dieſen und ähnlichen Betrachtungen beſchäftigt, ging Lord Borodaile nach Pall Mall.

„Ei, Borodaile!“ ſagte Lord St. George, der plötzlich aus einem Laden hervorkam.„Dies trifft ſich in der That glücklich— Sie gehen gerade meinen Weg— erlauben Sie mir, Sie zu begleiten.“

Lord Borodaile, um davon zu ſchweigen, daß er gerade zu der Zeit in ungewöhnlich ungeſelliger Stim⸗ mung war, konnte nie den Gedanken ertragen, daß ihn ein Anderer als ein Werkzeug der Bequemlichkeit, des Vergnügens oder des guten Glücks benutzen wollte. Er erwiderte daher mit einigem Arger über Lord St. George's Vertraulichkeit:„Es thut mir leid, daß ich Ihr Anerbieten nicht annehmen kann. Ich bin gewiß, daß mein Weg nicht der Ihrige iſt.“

„Dann,“ verſetzte Lord St. George, der ein gut⸗ müthiger, nachläſſiger Mann war und ſich einbil⸗ dete, daß Jeder ſo abgeneigt ſei, allein zu gehen, als er—„dann will ich Sie auf Ihrem Wege be⸗ gleiten.“

Borodaile wurde roth; obgleich ſtets unhöflich, wollte er ſich doch nicht in guten Sitten übertreffen laſſen, und erwiderte daher, daß nichts als ein drin⸗ gendes Geſchäft in White's Kaffeehauſe ihn hätte