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„Du thuſt mir zu viel Ehre an,“ ſagte Boro⸗ daile, ſich tief verneigend.„Inzwiſchen verlaſſe ich mich auf Dein Verſprechen und ſage Dir als Lieb⸗ haber auf immer Lebewohl.“
Mit ſeinem gewohnten langſamen Schritte ſtieg Lord Borodaile die Treppe hinunter und ging in das beſten Stadtviertel. Seine Vetrachtungen waren nicht von beruhigender Art.„Daß ich von jenem Manne in einer lächerlichen und entehrenden Lage mußte ge⸗ ſehen werden— daß er mich mit ſeiner verdammten Höflichkeit verfolgen— bei Lady Flora mein Neben⸗ buhler ſein— und mich bei meiner Geliebten ver⸗ drängen muß! Ja, dies Alles iſt geſchehen; aber die Rache wirb noch kommen. Was La Meronville hetrifft, ſo iſt der Verluſt nur Gewinn; und Dank dem Himmel, ich vergaß mich nicht ſo ſehr, daß ich meine Leidenſchaft zu erkennen gab und eine Stene machte. Aber ich hätte ſie entlaſſen ſollen— und nicht umgekehrt— und— Tod und Verderben— noch dazu wegen jenes Emporkömmlings! Und fie ſprach in ihrem Briefe von ſeinen Blicken und Worten. Unverſchämter Thor, zu wagen Blicke und Worte für Eine zu haben, die mir gehörte. Nun, er ſoll mir dafür büßen. Aber ich muß bebenken— ich darf nicht den eiferſüchtigen Thoren ſpielen— mich nicht wegen einer fille frangaise ſchlagen— der Welt nicht zeigen, daß ein Mann, den Niemand kennt, mich, Franz Borodaile, überliſten und ausſtechen kann!— Nein, nein— ich muß vie Beleidigung auf ihn werfen — muß ſelber der Beleidiger und der Geforberte ſein;


