Teil eines Werkes 
1. Bd. (1845)
Entstehung
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Kamin gelehnt. Glendowers Abweſenheit hatte dem Manne einen nutzbaren Augenblick gewährt, der ſich rühmte, nie eine Gelegenheit zu verlieren. Indem er die auf dem Tiſche liegenden Papiere überblickte, hatte er die Adreſſe des Buchhändlers entdeckt, mit welchem der Gelehrte in Verbindung ſtand.So viel für das Geſchäft jetzt zur Menſchenliebe, ſagte Crau⸗ ford in einem von ſeinen antithetiſchen Ausdrücken, vie er liebte, indem er ſich in der erwähnten Stel⸗ lung an den Kamin begab. Als Glendower hereinkam, fuhr Crauford wie aus einer Träumerei auf und ſagte mit ſchwermüthiger Miene und nachdenkender Stimme: Ach, mein Freund, wenn ich dieſes demüthige Zim⸗ mer betrachte, den ſchwachen Geſundheitszuſtand Ihrer unvergleichlichen Gattin Ihre Verborgenheit Ihr Mißgeſchick wenn ich dies alles betrachte und es mit Ihrem Geiſte, Ihren Talenten und mit dem Allen vergleiche, wozu Sie geboren und geeignet ſind, ſo kann ich nicht Umhin, mich verſucht zu fühlen, Denen beizuſtimmen, welche das Streben nach Tugend für eine Chiirire halten, und ihre eigene Weltklug⸗ heit durchdas Beiſpiel ihres ganzen Geſchlechts recht⸗ fertigen.

Tugend, ſagte Glendower,würde in der That eine Chimäre, wenn ſie nicht die Unterſtützung Der⸗ jenigen bedürfte, die Sie erwähnt haben.

Wahr ſehr wahr, antwortete Crauford, in der That etwas verlegen, obgleich nicht dem Anſcheine nach;und doch, ſo ſeltſam es auch ſcheinen mag, habe ich wenige von dieſen Perſonen als ſehr gute⸗