Teil eines Werkes 
1. Bd. (1845)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

434

vor, wohl mit Büchern verſehen, und nachbem ich in einen Umkreis alle Reize vereinte, die meine Gebanken hätten hinauslocken können, beabſichtigte ich, mich allein jenen Studien hinzugeben, die, wie ich leider ſagen muß, bei meiner frühen Erziehung ſehr vernachläſſigt wurden. Aber— aber“— hier ſeufzte Crauford tief und wendete ſein Geſicht ab— „das Schickſal wollte es anders!“

Wenn Glendower eine Antwort theilnehmender Bewunderung ober des Bedauerns geben wollte, ſo wurde er darin durch eine plötzliche Ohnmacht ſeiner Frau unterbrochen, woran ſie in der letzten Zeit häufig litt. Er ſtand auf und neigte ſich mit einer Zärtlichkeit und Unruhe über ſie, wohei ſich die Lippe des Gaſtes ſpöttiſch verzog.

„So iſt es mit ſchwachen Geiſtern, die unter dem

Einfluſſe der Gewohnheit ſtehen,“ ſagte Crauford bei

ſich ſelber.„Die Liebe der Sinnlichkeit wird zur Liebe der Gewohnheit, und die letzte iſt ſo ſtark, wie die erſte.“

Als ſie ſich wieder erholt hatte, ſtand ſie auf und begab ſich mit ihrem Kinde zur Ruhe, das einzige Mittel, welches ſie bei ihrem übel wirkſam fand. Glendower ging mit ihr, und nachdem er ihre Augen, vie in Thränen der Dankbarkeit für ſeine Liebe ſchwam⸗ men, in dem ſcheinbaren Schlummer ſich ſchließen ſah, den ſie affektirte, um ihn von ſeiner Wache zu be⸗ freien, kehrte er zu Crauforb zurück. Er fand dieſen Herrn mit übereinandergeſchlagenen Armen und dem Anſcheine nach in tiefes Nachbenken verſenkt, an den

——

Kamin gel Manne ein rühmte, n er die auf hatte er di welchem de für das Geſ ford in ei vie er lieb lung an det fuhr Crauf mit ſchwert „Ach, mei mer betrac unvergleich Ihr Mißg es mit Il Allen verg ſo kann Denen bei für eine heit vurch fertigen.“ „Tug eine Chin jenigen „Wa

der That nach;„

habe ich