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dargeſtellt haben, obgleich er ſie nicht gänzlich hil⸗
ligte; und Crauford, der durchaus nicht im Stande
war, dieſes Syſtem in ſeinem großartigen Ginne zu begreifen, erklärte es natürlich im beſondern Sinne. Indem er vas Selbſtintereſſe als ſeinen eigenen Grund⸗ ſatz annahm, glaubte er, daß Glendowers Grund⸗ ſätze in der Wirklichkeit nicht ſehr von den ſeinigen verſchieben ſeien; und da es kein größeres Vergnügen für einen Heuchler gibt, als eine paſſende Gelegen⸗ heit zu finden, ſich einiger wahren Gefinnungen zu entladen, ſo pflegte Crauford zuweilen eine Unter⸗ redung mit dem Gelehrten zu führen, wo er ſeine Anſichten nicht in den gewohnten Schleier hüllte; aber vorſichtig ſelbſt in ſeiner Aufrichtigkeit, hütete er ſich ſtets, ſolche Meinungen für ſeine eigenen aus⸗ zugeben, und erwähnte ſie nur als ſolche, die ein Mann, der die Schurkereien und Thorheiten ſeines Geſchlechts beobachte, wohl zu faſſen verſucht werden könne; und ſo betrachtete ihn Glendower, obgleich er ſeine Bekanntſchaft nicht ſehr ſchätzte, als einen Mann, der hinſichtlich ſeiner Anſichten unwiſſend ſei, aber im Handeln wahrſcheinlich nicht fehlen werde.
Dieſe Unterhaltungen erhöhten freilich Craufords Schätzung von des Gelehrten Charakterreinheit, doch verminderten ſie keineswegs ſein Vertrauen, dieſelbe überwinden zu können. Ehrgefühl, tiefen und reinen Sinn für die Göttlichkeit des Guten, den beharrlichen Wunſch, recht zu handeln, und die unterſtützende Hülfe einer aufrichtigen Religion— dieſe beſtritt er feinem beabſichtigten Werkzenge nicht; er freute ſich vielmehr,
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