Teil eines Werkes 
1. Bd. (1845)
Entstehung
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kräſte, welches der lange, glückliche Erfolg ihm ver⸗ liehen hatte— mit einer gänzlichen Verachtung der menſchlichen Revlichkeit, an die er durchaus nicht glauben wollte— und mit der vollkommenen über⸗ zeugung, daß das, was ihn beſteche, auch alle Anveren heſtechen werde, und daß Niemand unter irgend einer Bedingung arm ſein könne, wenn ihm vas Anerbieten gemacht werde, reich zu ſein, dachte Crauford keinen Augenblick an die Schwierigkeit ſeiner Aufgabe, noch we⸗ niger konnte er begreifen, daß in Glendowers Geiſt und Natur ein Hinderniß ſür ſeinen Plan exiſtiren könne.

Männer, die an Berechnungen gewöhnt find, pfle⸗ gen anzunehmen, daß die, welche mit denſelben gei⸗ ſtigen Beſtrebungen beſchäftigt ſind, auch immer zu demſelben Schluſſe kommen oder kommen ſollten. In⸗ dem Crauford Glendower für einen Philoſophen hielt, ſah er ihn zugleich für einen Mann an, der, ſo ſehr er auch ſeine wahren Anſichten verbergen mochte, ins⸗ geheim, wie Crauford ſelber, nicht nur über die ein⸗ geführten Gebräuche, ſondern auch über die einge⸗ führte Moral der Welt lache. Wenig mit Büchern bekannt, war unſer würdiger Richard, gleich allen Männern in ähnlicher Lage, ein wenig von denſel⸗ ben Vorurtheilen angeſteckt, die er zu verachten vor⸗ gab, und er theilte die allgemeine ſchlechte Meinung von den Herzen derjenigen, die den Kopf ausbilden, in nicht geringem Grade. Glendower ſelber hatte dieſe Meinung davurch beſtätigt, daß er jene Mo⸗ raliſten lobte, die ein aufgeklärtes Selbſtintereſſe als die geeignete Maßregel alles menſchlichen Handelns