Teil eines Werkes 
1. Bd. (1845)
Entstehung
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die runde, elaſtiſche Geſtalt hatte viel von ihrer u⸗ gend und Friſche verloren; der Schritt, obgleich leicht, war matt, und in der Mitte der ſchönen, ein weng eingeſunkenen Wange glühte ein rother Fleck— ein unheilvolles Zeichen für die, welche den Fortſchrit der tödtlichſten und trüglichſten unſerer National⸗ krankheiten beobachtet haben. Die Geſtalt und daz Geſicht waren noch immer ſehr intereſſant und lieh⸗ lich, und obgleich die Blüte auf immer verſchwunden war, blieb noch die Schönheit zurück, die ſelbſt ber Tod nicht gänzlich hätte vernichten können, um über Schwäche, Unglück und Krankheit zu triumphiren.

Sie näherte ſich dem Gelehrten und legte ihr Hand auf ſeine Schulter.

„Theuerſte,“ ſagte er zärtlich und vorwurſsvolh „noch auf? Es iſt ſchon ſo ſpät und Du ſo ſchwach; pfui, ich muß lernen, Dich zu ſchelten.“

„Und wie,“ antwortete die Dame,„wie konnt⸗ ich ſchlafen oder ruhen, während Du Dein Leben hei dieſen undankbaren Arbeiten verzehrſt?“

„Wodurch wir unſer kümmerliches Daſein friſten,“ fiel der Schreiber mit matten Lächeln ein.

„Ja,“ ſagte die Gattin(denn in dieſem Verhäli⸗ niß ſtand ſie zu bem Gelehrten) und die Thränen ſtanden ihr in den Augen,„ich weiß wohl, daß jedes Stück Brod, jeder Tropfen Waſſer aus Deinem Herz⸗ blut ausgepreßt wird, und ich— ich hin die Urſache

von Allem; aber gewiß, Du ſtrengſt Dich zu ſehr an, viel mehr als nöthig iſt. Dieſe feuchte und kalte Luſt,

dieſe ungeſunden Dünſte des kommenden Morgens

ſind nicht ge allein ſchon Deine Kräft Bette; aber wie feſt ſie über ſie gen es ſeieſt, der gelernt und „Sie ho Gatte bitter „Das he in Armuth eine Erbſcha kann. Kom der Schweiß bis ich ihn „Geliebt ſtand und ſe Gattin ſchla Buſen und hinausblicker Fieber mein Kaltes für Und ſie Alles war ſt Wolken eiltt Sterne ſchit Stabt, gleich Sie leht wenn ſie zut