den Jüngling wohlgefällig anſah, der mit ver glück⸗ lichen Leichtigkeit, ſich überall wie zu Hauſe zu finden, die bei ſeinen Landsleuten ſo ungewöhnlich iſt, bereits zwei ſchönen Töchtern des Stammes, die mit den zuletzt Gekommenen eingetreten waren, Gomplimente ſagte, wie ſie für ihr Verſtändniß paßten. Doch beſaß er zu viel Geſchicklichkeit oder Delikateſſe, man nenne es wie man will, um ſeine Anreden bis zu jener Grenze fortzuſetzen, wo Spott oder Eiferſucht unter dem männlichen Theile der Verſammlung beginnen konnten; im Gegentheil wendete er ſich bald zu den Männern und rebete ſie mit ſo offener und ſo für ihren Geſchmack paſſender Vertraulichkeit an, daß er nicht weniger raſch in ihrer Gunſt als in der der Frauenzimmer ſtieg, und als der Inhalt der beiden Keſſel envlich auf das grobe, aber reine Tiſchtuch geſtellt wurde, welches zu Ehren ſeiner Ankunft den Raſen bedeckte, ſetzte ſich die Geſellſchaft mit lautem Lachen zu ihrer Mahlzeit nieder, welches durch einen derben Scherz des jungen Fremden erregt wurde. Hell waren die Augen und glatt dig Haarflechten des Mädchens, die ſich an die Seite bes Fremden ſetzte, und vielfach waren die lockenden Blicke und einſchmeichelnden Complimente, womit ſie auf ſeine offene Bewunderung und nicht kargen Schmeicheleien erwiderte; dennoch aber widmete er ihr nicht aus⸗ ſchließlich ſeine Aufmerkſamkeit; vielleicht war es Unbe⸗ kanntſchaft mit den Sitten ſeiner Wirthe und ein daraus herfließende Furcht, ſie zu beleidigen, was ihn zurückhielt, vder er fand auch reichliche Beſchäftigun
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