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ſpruch nahm, ſo mürriſch zu ſein, als es ihr nur immer gefiel.
„Gut!“ ſagte der Zigeuner;„und nun Mim, mein Junge, geh in das andere Zelt und fordere die Bewohner deſſelben in meinem Namen auf, hieher zu kommen, und zu Abend zu ſpeiſen; ſage ihnen, ſle ſollen ihren Keſſel mitbringen, um den unſrigen zu ergänzen— ich werde das Getränk dazu geben.“
Nach dieſen Worten, welche Mim, ein kurzes, ſchwarzbraunes Mitglied der Bande, mit einem zu ſchlanen Geſichte, um angenehm zu ſein, ſogleich befolgte, ſtreckte ſich der Zigeuner der Länge nach zur Seite des Jünglings aus und erinnerte ihn mit einiger Scherzhaftigkeit und einigen Umſchweiſen an ſein Verſprechen, auf ihre beſſere Bekanntſchaft zu trinken. Es lag etwas in der Seene, in dem Feuer, in dem Keſſel, in der gebeugten Geſtalt und dem runzlichen Geſichte des alten Weibes, in der Grup⸗ pirung der anderen Geſtalten, in dem rohen und maleriſchen Zelt, in dem dunklen, ſtillen Walde zu beiden Seiten, mit dem tiefblauen und wolkenloſen Himmel droben, als die Sterne nach einander hervor⸗ traten, was— um einen Lieblingsausdruck des Ro⸗ manſchreibers zu gebrauchen, des kühnen Pinſels eines Salvator ſelber nicht unwürdig geweſen wäre.
Der Jüngling betrachtete die ſymmetriſchen Ver⸗ hältniſſe ſeines wilden Gefährten mit jenem unwill⸗ kärlichen Reſpekt, welchen perſönliche Vortheile ſtets einflößen; auch verdiente das Geſicht, welches jener Geſtalt angehörte, nicht weniger die Aufmerkſamkeit


