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anzudeuten: Sie haben verſucht— zunächſt nach dem Schickſal des Helden ſelber—— das größte Inter⸗ eſſe in Ihrem Werke einem tugendhaften Charakter zu verleihen, dem Sie wenige Fehler und noch we⸗ niger Schwächen beigelegt haben— ein Verſuch, der gewiß mißlingen mußte; die Menſchen vergeben denen nie, an denen nichts zu verzeihen iſt.(Hier ſtrect Pel⸗ ham ſein rechtes Bein aus und ſieht in den Spiegel.) Wäh⸗ rend im Gegentheil Ihr Böſewicht, den Sie, in Folge aller orthodoren Regeln, zu der ergötzlichſten Perſon im ganzen Buche hätten machen ſollen, durch⸗ aus nicht einnehmend iſt. Und dies noch dazu, un⸗ geachtet aller ſchimmernden Eigenſchaften, die ge⸗ wöhnlich an Schurken verſchwendet werden— obgleich Sie ihm Heiterkeit, Witz. Talent, Hingebung für das ſchöne Geſchlecht, moraliſche Kühnheit und ſelbſt perſönliche Schönheit zuſchreiben.
Autor(ſehr ſelbſtgefülig.) Ja, darauf thue ich mir viel zu Gute!
Pelhum. Thun Sie das wirklich? Vincent würde
Ihnen dann ein Motto liefern: „— Valui poenas fortis in ipsa meas.“
Indeſſen eine gute Meinung von ſich ſelber iſt gleich Biſchof Berkley's Syſtem, und da bedarf man der übrigen Welt nicht. Sie werden wenigſtens zugeſtehen, daß, wenn Ihr Böſewicht Verzeihung erhält, Ihr tugendhafter Mann durchaus nicht zu entſchuldigen iſt?
Autor. Nein, ich kann mich nicht ſelbſt ver⸗ urtheilen— Sie ſind der Ankläger, ich muß mich vertheidigen; mag der Leſer der Richter ſein. Ich
für mein nach der nicht we die Lieb ſo göttl unſeren blicklich nehmen daß, wi liegt, es Intereſſ Charakte als verb alters m


