Teil eines Werkes 
1. Bd. (1845)
Entstehung
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ſoden, mein Freund— keine Reflexionen— kein meta⸗ phyſiſches Uhrwerk der Charaktere. Was zum Henker haben die mit einem Melodrama zu thun?

Autor(mit der Miene eines Autors.)— Gut, gut; aber gewiß habe ich Aufregung genug, ſo wie auch Reflerion, Plan und Epiſode, in dem Werke, auf welches Sie mit Ihren Bemerkungen einen Angriff machen wollen?

pelham. Angriff, mein Freund? keineswegs. Ich rede nicht von dem Verbienſte Ihres Buches, ſon⸗ dern von der Popularität deſſelben. Nun müſſen Sie eingeſtehen, daß viele von den Charakteren, die Sie eingeführt haben, nicht mehr mit Ihrer Kataſtrophe zu thun haben, als Veilchen mit Windſorſeife; doch Sie haben ſich ſo viel Mühe mit ihnen gegeben, als wenn es der Fall wäre— eine ſehr thörichte Zeit⸗ verſchwendung, ſowohl für Sie als für den Leſer. Sie haben ein ganz hübſches Geheimniß angewenbet, aher alle Charaktere, vie Sie eingeführt haben, hätten zur Löſung dieſes Geheimniſſes beitragen und alle in der letzten Scene auf die Bühne kommen ſollen, wie es im Luftſpiel geſchieht; weil der Roman eine Schilderung des Lebens iſt und Jeder zugeben wird, daß kein auffallendes Ereigniß, ſo wie es einen Roman enden würde, ihm je begegnet, ohne daß alle Leute, die ihm zu irgend einer Zeit ſeines Lebens vorkommen, darin verwickelt find. Das iſt Natur, mein lieber Herr; Natur, Größe und Einfachheit, wie ſie uns die beſten Muſter zeigen. Erlauben Sie mir jetzt, Ihnen zur Buße einen gewiſſen Fehler