Teil eines Werkes 
1. Bd. (1845)
Entstehung
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13 ſchmelzen. Iudeſſen, dieſe Verwirrung will ich ſorg⸗ fältig vermeiden— benn nie, von dem erſten Satze bis zum letzten, ſoll der Autor er⸗ ſcheinen.“ Herr Pelham, hielt ich mich nicht un⸗ beugſam an dieſen Eutſchluß? Drängte ich mich je auch nur in dem Vorgemache einer Vorrede oder in dem beſcheidenen und dunkeln Winkel einer Rand⸗ bemerkung auf? Deutete ich je an, daß ich nur auf einen Augenblick nicht in Ihrem Daſein verwi⸗ ckelt ſei— und gab ich nicht gänzlich mein Daſein auf? Und was iſt meine Belohnung geweſen, Herr Pelham, ich frage Sie, was? Haben nicht alle, Kritiker und Leſer, Lober und Tadler, mir einſtim⸗ mig Ihre Impertinenzen und Thorheiten aufgebür⸗ det? Haben ſie nicht mit dem Finger auf meine unglückliche Perſon gedeutet, wie auf die eines Mannes, der im Bade frühſtückt und die reinigenden Eigenſchaf⸗ ten der Windſorſeife meidet? Und bin ich nicht— ich, der ich im Verlauf Ihrer Abenteuer unſſchtbar, un⸗ hörbar— eine Null, ein Nichts geweſen bin— bin nicht ich, der ich mir ſo beſondere Mühe gab, mir das Vergnügen des unbedeutendſten, angenblicklichen Egoismus zu verſagen— für den vollendetſten aller Egviſten erklärt worden? Beantworten Sie mir das, Herr Pelham!

Pelham. Haben Sie ausgeredet, mein lieber Herr? Nun erlauben Sie mir, auch ein Wort einfließen zu laſſen. Daß Sie für mich gehalten worden ſind, iſt leichter zu behaupten als zu beweiſen— hm! Und die Sie nur einmal geſehen und von mir geträumt