Teil eines Werkes 
1. Bd. (1845)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

trefflichkeit entdecken, und es bleibt der Erfahrung des Ken⸗ ners vorbehalten, das tiefe Studium zu ſchätzen, wodurch allein jene Einfachheit konnte hervorgebracht werden.

Pelham. Mein lieber Freund, ich bin entzückt, Sie zu ſehen verzeihen Sie meinen Mangel an Pünktlichkeit!

Der Autor(mit ſtrengem Blick). Ich wünſchte, Herr Pelham, daß an Ihrem Betragen ſonſt nichts zu ver⸗ zeihen wäre!

Pelham(ſetzt ſich auf eine Ottomane). Was, zornig? Iſt es möglich! Oh, wie beneide ich Sie! Ihre Farbe Ihre Augen funkeln! Wie ſchön es Ihnen ſteht! Ich wollte, ich könnte ſelber von Zeit zu Zeit in Leidenſchaft gerathen. Es iſt in mei⸗ nem ganzen Leben mein Fluch geweſen, ſo außer⸗ ordentlich gutmüthig zu ſein! Nichts bringt mich auf! Oh! der philoſophiſche Gleichmuth, den man den Sonnenſchein der Bruſt nennt, iſt der langwei⸗ ligſte Gemüthszuſtand, den man ſich nur denken kann; überdies ein wenig Aufregung iſt ſo gut für die Geſichtsfarbe! In der nächſten Ingdzeit, wo ich über⸗ flüſſige Zeit genug haben werbe, beabſichtige ich Un⸗ terricht in der Kunſt zu nehmen, wie man zornig wird. Wollen Sie mein Lehrer ſein? Sie ſcheinen erträgliche Fortſchritte in dieſer Kunſt gemacht zu haben nein, ich rede im Ernſt!

Autor(mit ſtrafendem Ausvruck). Herr Pelham!

Pelham(mit ſanftem Lächeln). Nun?

Autor. Thun Sie mir den Gefallen und legen Sie eine Affektation ab, von der Jedermann ſagt, daß

ſie Si ſtändi 1 vurch G ſignirt Sie fügen es ke Sie 3 ausül werde Was den T mich Sie: einw ben, Nart den! habe laſſe Seer die( merk ſon duell ſolch

nen,