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ſtill— töbtlicher Schrecken hatte ihn ergriffen. Mit tiefem Seufzer ſchüttelte er den erſtarrenden Zauber ab und trat an das Bett der Florenee. Sie ſaß auf, von Kiſſen geſtützt und als er neben ihr niederſank, und ihre bleiche, dürre Hand drückte, blickte ſie ihn an mit einem Lächeln bemitleidender Liebe.
„Sie ſind ſehr gütig gegen mich geweſen,“ ſagte ſie nach einer Pauſe und mit einer Stimme, welche ſogar ſeit ihrer letzten Zuſammenkunft verändert war, „und Ihre Belohnung wird nicht ausbleiben. Sie haben denjenigen Theil meines Lebens, vor welchem die Natur mit Furcht ſchaudert, zum glücklichſten und glänzendſten meines kurzen und eitlen Daſeins ge⸗ macht. Mein theurer, angebeteter Ernſt— Gott ſegne Sie!“
Einige Zähren der Dankbarkeit rannen ihr die Wangen hinab und fielen auf die Hand, die zu küſſen ſie ihre Lippen beugte.
„Nicht hier, nicht inmitten der Straßen und Wohnungen unruhiger und weltlich geſinnter Men⸗ ſchen, nicht in dieſer rauhen und traurigen Jahres⸗ zeit hätte ich gewünſcht, meinen letzten Blick auf vie Erde zu werfen. Hätte ich das Antlitz der Natur ſchauen können, hätte ich noch einmal unter der Sonne des Sommers die lieblichen Orte erblickt, die wir einſt ſo liebten, ſo hätte der Tod keinen Unter⸗ ſchied vom Schlaf geboten; jedoch, was iſt daran gelegen? In Ihrer Nähe iſt Sommer und Natur überall.“
Maltravers erhob ſein Antlitz und ihre Blicke be⸗


