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auf Erden wieder ſo geliebt werden. Die Luft und vas Außere des Zimmers wurde ihm ſchmerzhaft und erdrückend; überall ließ ſich die Eigenthümerin er⸗ kennen. Dort ſtand die Harfe, die für ihre muſen⸗ gleiche Form ſo vollkommen paßte, daß dieſelbe ein Theil von ihr zu ſein ſchien; dort hingen Bilder von ihrer Hand, friſch und glühend— Anmuth, Har⸗ monie, ein klaſſiſcher und einfacher Geſchmack ent⸗ hüllte ſich überall!
Rouſſeau hat uns ein unſterbliches Bild des Lie⸗ benden, wie er die erſte Umarmung ſeiner Geliebten erwartet, hinterlaſſen. Erwartet der Liebende aber mit ebenſo fieberhaftem Puls, ebenſo ſchwindelndem Gehirn ihren letzten Blick— erwartet er den Augen⸗ blick der Verzweiflung, nicht des Entzückens— em⸗ pfindet er in der langſamen und ſchwerfälligen Zeit eine ebenſo drückende Laſt auf dem Herzen und ſchaudert er dennoch vor ſeiner Ungeduld und wünſcht er, der Schmerz der Ungewißheit möge für immer dauern— vann ergiebt ſich ein Bild heftiger Leidenſchaft— der Wirklichkeit von Fleiſch und Blut— der ſeltenen und feierlichen Zeitabſchnitte unſeres geheimnißvollen Le⸗ bens, welches der Geiſtesgaben dieſes„Apoſtels der Betrübniß“ würdiger geweſen wäre!
Zuletzt öffnete ſich vie Thür; die Lieblingsdienerin der Florence blickte ins Zimmer.
„Iſt Herr Maltravers hier? O Herr, meine Gebieterin wacht und wünſcht Sie zu ſehen.“
Maltravers ſtand auf, allein ſeine Füße waren an den Boden geheftet, ſein entmuthigtes Herz ſtand
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