Florence
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Bisweilen„
Seele und
eines überladenen Herzens Anſpielungen auf ihn ſelbſt ſo zart, und rührend— ſeine mit Bleiſtift nach dem Gedächtniß in mannigfachen Anſichten gezeichneten Geſichtszüge— Angaben über frühere Unterredungen und Geſpräche, die Anführung des Datums und der Stunde, mit der genauen, von Anhänglichkeit zeu⸗ genden weiblichen Sorgfalt!— Alle dieſe Pfänder der Geiſtesgaben und der Liebe ſagten ihm jetzt:„dies holde Geſchöpf iſt auf immer für dich verloren; du haſt ſie nicht geſchätzt bis die Zeit der Trennung unwi⸗ derruflich feſtgeſetzt war.“
Maltravers ſeufzte tief; die Vergangenheit drang auf ihn ein, ihre romantiſche Liebe für einen noch unbekannten— ihre Theilnahme an ſeinem Ruhm— ihr Eifer für ſein Leben im Leben; ſeinen flecken⸗ loſen und ſtolzen Namen. Mit ihr erſtarb Ruhm und Ehrgeiz und von jetzt an verblieb ihm allein gewöhnlicher Erdenthon und ſchmutzige Beweggründe.
Wie plötzlich— wie furchtbar plötzlich hatte der Schlag getroffen! Allerdings waren einige Monate verfloſſen, ſeit der Wechſel eintrat. Allein die Ab⸗ weſenheit iſt ein Nichts, eine leere Seite. Er hatte ſie in ſcheinbarer Geſundheit, in der Höhe ihres Glückes und Stolzes verlaſſen; er ſah ſie wieder— niedergeworfen an Körper und Geiſt— geſtraft, gedemüthigt, ſterbend. Dies Weſen, ſo glänzend und erhaben, wie hatte ſie ihn geliebt! Nie war er ſo geliebt worden, mit Ausnahme des Morgentraums, welchen das Bild der verlorenen und nur dunkel er⸗ innerten Alice hinaufbeſchwor. Niemals konnte er


