Teil eines Werkes 
2. Bd. (1845)
Entstehung
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an; Du empfingſt von meiner Hand Vergebung, Freundſchaft, pflegende und ängſtliche Sorgfalt. Als Deine Thorheit Dich in Armuth geſtürzt hatte, hat meine Hand ungeſehen Dich von Hunger und Ge⸗ fängniß erlöst. Ich ſtrebte Dich zu retten und zu erheben, Deinem elenden Geiſte den Durſt nach Ehre und Unabhängigkeit einzuflößen, und Dir die Macht für deren Erreichung zu ertheilen. Das Werk⸗ zeug in dieſem meinem Wunſche war Florence Las⸗ eelles; Du haſt uns trefflich vergolten! Mir mit einer niedrigen und betrügeriſchen Fälſchung, die mir eine elende Geſinnung zuſchrieb, und welche Schmerzen und Tod ihr bewirkte! Dein Gewiſſen hat Dich zu⸗ letzt getroffen Du haſt ihr Dein Verbrechen ent⸗ hüllt; ein Funke von Männlichkeit auch bewirkte, daß Du es mir enthüllteſt. So friſch mir auch in dem Augenblick der Eindruck des von Dir angeſtifteten Un⸗ heils war, unterdrückte ich den Antrieb, welcher Dein Leben aus Deinem Buſen geriſſen hätte. Ich ſagte Dir, Du dürfteſt leben, ſo lange noch das Leben ihr verblieb. Würde ſie ihre Geſundheit erlangen, ſo könnte ich vergeben, ſollte ſie ſterben, ſo würde ich ſie rächen. Wir gingen dieſen feierlichen Vertrag ein und in wenig Stunden wird deſſen Urkunde des Sie⸗ gels bedürfen dies aber iſt das Blut des einen von uns Beiden. Caſtruceio Ceſarini, es gibt eine Gerechtigkeit im Himmel. Täuſche Dich nicht, Du wirſt durch meine Hand fallen. Kommt die Stunde, ſo wirſt Du von mir hören. Laß mich vorüber, ich habe nichts mehr zu ſagen.

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