Teil eines Werkes 
2. Bd. (1845)
Entstehung
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eine Zeit, ſo ſollen

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kaum im Stande zu ſein, ſich gegen ven Windſtoß zu halten.

Als die ſchlanke Geſtalt, die in männlichem Wuchs und Verhältniß, und im eigenthümlichen ſowie un⸗ ausſprechlichen Stolz der Haltung, einen ſtarken Gegen⸗ ſatz gegen die des jüngeren Mannes bot, an den Kreuzweg kam, hielt ſie plötzlich an.

So ſind Sie alſo wieder hier, Caſtruceiv Ceſarini ſo iſt's recht, ſprach die leiſe, aber durchdringende Stimme von Ernſt Maltravers.Dieſe Zuſammen⸗ kunft, wie ich glaube, wird nicht unſere letzte ſein.

Ich bitte Sie, Herr, ſagte Ceſarini mit einer Stimme, worin der Stolz mit innerer Aufregung kämpfte,ich bitte Sie, mir zu ſagen, wie ſie ſich befindet ob Sie wiſſen ich kann nicht reden.

Ihr Werk iſt beinah vollbracht, erwiderte Mal⸗ travers;noch wenige Stunden, und Ihr Opfer, denn es iſt das Ihrige, wird Sie vor dem Gericht Gottes verklagen. Zittre, Mörder, Deine eigene Stunde naht!

Sie ſtirbt und ich kann ſie nicht ſehen! Sie dürfen den letzten Blick menſchlicher Vollkommenheit erhaſchen Sie liebten ſie nie wie ich Sie der Verhaßte, Verabſcheute! Sie... Ceſarini ſchwieg, ſeine Stimme erſtarb, durch krampfhaftes Athemholen erſtickt.

Maltravers betrachtete ihn von der Höhe ſeiner aufgerichteten und hohen Geſtalt mit einem Blicke ohne Gnade; denn in dieſer einen Hinſicht hatte Maltra⸗ vers alles Mitleid aus ſeiner Seele verbannt. Schwacher Verbrecher, ſprach er,höre mich