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336 ſtets eine furchtbare Trennung zwiſchen dem Schrift⸗ ſteller und dem Menſchen. Der erſtere iſt ſtets unſerer Willkür überliefert, von dem andern wiſſen wir nichts. In dieſer Stunde konnte Maltravers nicht die Ver⸗ achtung der ſtolzen, nicht ven Grimm der eitlen Seelen über dieſe kleinen Stiche empfinden. Er konnte nur einen unbeſchreiblichen Widerwillen gegen die Welt und die von ihm ſo lang verfolgten Zwecke faſſen. Indeß auch in jenem Augenblicke empfand er nicht dies Gefühl. Er befand ſich in einem Traume; wie ſich aber die Menſchen der Träume erinnern, ſo fühlte er Widerwillen, als er erwachte, hinſichtlich ſeiner früheren Beſtrebungen und ward gleichſam krank über deren niedrigen Lohn. Zum erſtenmal nach ſeinem erſten Jahre der unerfahrenen Autorſchaft beſaß die Schmähung über ihn die Macht, ihn auf einen Augen⸗ blick zu guälen. Allein gerade dies war der Tropfen, der den Becher zum überfließen brachte, als dieſer ſchon voll war. Die Säule ſeiner vergangenen Welt war zerbrochen und Alles ſchien unter ihm zu finken. Zuletzt trat Oberſt Danvers ein. Maltravers nahm ihn bei Seite und beide verließen den Club. „Danvers,“ ſagte Maltravers,„die Zeit, wovon ich Ihnen ſagte, daß ich Ihrer Dienſte bedürfen würde, iſt gegenwärtig nah; wo möglich richten Sie es ſo ein, daß ich Sie heute Abend ſprechen kann.“ „Gewiß!“ ich werde im Parlament bis elf Uhr bleiben; nach dieſer Stunde können Sie mich zu Hauſe finden.“ „Ich danke Ihnen.“
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