als er fortging. Maltravers blieb auf ver Hausflur ſtehen, um mit dem Arzt zu reden, welcher gerade vie Bibliothek Lord Saxinghams verließ. Ernſt unter⸗ hielt ſich ruhig mit ihm einige Augenblicke; als er den entſcheidenden Ausſpruch vernahm, verrieth er keine andere Regung als ein leichtes Zittern der Lippen. „Jetzt darf ich ſie noch nicht bewemen,“ murmelte er vor ſich hin, als er von der Thüre ging. Er be⸗ gab ſich von vort in das Haus eines Herrn von ſeinem Alter, mit welchem er jene Art von Bekanntſchaſt gebildet hatte, die ſich nie zu vertrauter Freundſchaft erhebt, die aber auf gegenſeitiger Achtung beruht und zu gegenſeitigem Dienſtoft bereitwilliger iſt, wie eine ausgeſprochene Freundſchaſt.
Oberſt Danvers war ein Mann, der gewöhnlich neben Maltravers im Parlamente ſaß; Veide ſtimmten zuſammen und hegten über Grundſätze der Politik und Ehre dieſelben Gedanken; Beire hätten ſich Tauſende ohne Handſchrift oder ohne es aufzuzeichnen, geltehen; Keiner von Beiden entbehrte je eines warmen und unwilligen Vertheidigers, wenn er hinter ſeinem Rücken in Gegenwart des Andern geſchmäht wurde. Dennoch ſtimmten ihre Neigungen und Gewohnheiten nicht überein; wenn ſie ſich in den Straßen begegneten, ſagten ſie niemals, wie ſie zu weniger geachteten Geſellſchaftern geſagt haben würten. Laſſen ſie uns den Tag mit einander zubringen! Solche Bekannt⸗ ſchaftsformen find unter ehrenwerthen Leuten nicht ungewöhnlich, die ſich bereits ſolche Gewohnheiten und Beſchäftigungen gebildet haben, vaß ſie dieſelben
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