Teil eines Werkes 
2. Bd. (1845)
Entstehung
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haupt aller Blaſen der vorübergehenden Wellen ge⸗ weſen war unterhielten ſich oft dieſe beiden Per⸗ ſonen, deren Lage zu einander ſo plötzlich und ſon⸗ verbar verändert worden war, über jene kühn gedachte und göttliche Lehre, welcheals Braut die Erde dem Himmel antraut

Wie glücklich bin ich, ſagte Florenee eines Tages,daß meine Wahl auf einen Mann, der wie Sie denkt, fiel! Wie erheben und entzücken mich Ihre Worte! Einſt aber hätte ich nie daran gedacht, Sie um Ihren Glauben hierüber zu fragen. Nur in Kum⸗ mer oder Krankheit erkennen wir, weßhalb der Glanbe als ein Erquicker dem Menſchen gegeben ward der Glaube, welcher die Hoffnung unter einem hei⸗ ligeren Namen iſt; die Hoffnung, welche weder von Betrug noch Tod etwos weiß. Wie weiſe reden Sie von der Philoſophie des Glaubens; er iſt das Fern⸗ rohr, welches unſern Blick zu den Sternen leitet. Ernſt, mein Geliebter, den ich zuletzt begreife und erkenne Ihnen, wenn ich geſchieden bin, hinter⸗ terlaſſe ich dieſen Ermahner und vieſen Freund; Sie werden wiſſen, was Sie mich lehren. Blicken Sie nicht auf den Himmel ollein, ſondern in den unend⸗ lichen Raum, in die unbegrenzte Schöpfung, ſo wer⸗ den Gie wiſſen, daß ich dort bm. Die Heimath des Geiſtes iſt überall, wohin die allgemeine Gegenwart Gottes ſich ausdehnt. Für welche zahlreiche Stufen des Seins, für welche Pfade, weiche Pflichten, welches thätige und glorreiche Wirken in andern Welten find wir vielleicht beſtimmt vielleicht um ſie alle zu