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gegenwart, ſeine Sorgfalt, ſeine Zärtlichkeit verließ ihn keinen Augenblick, überſtieg beinahe die Eigen⸗ ſchaften der Menſchen und ging ſogar auf alle feinen unbeſchreibbaren Kleinigkeiten ein, wodurch ein Weib in Kummer und Schmerz ſich zum heilenden Engel macht. Es war als ob er ſeine ganze Natur zur Er⸗ füllung einer Pflicht gekräftigt und geſtählt habe— als werde dieſe Pflicht noch tiefer empfunden, wie die Liebe, als ſei er entſchloſſen, Florence ſolle ſich nie erinnern, daß ſie keine Mutter beſitze!
Wie liebte ihn Florence! Um wie viel ſchwelge⸗ riſcher war jene Liebe in dankbarer und anhänglicher Zärtlichkeit, wie das wilde und eiferſüchtige Feuer ihrer früheren Verbindung! Ihr eigener Charakter, wie es bei ſchleichender Krankheit oft der Fall iſt, wurde weit ſanfter und gemilderter, jemehr die Todes⸗ ſchatten ſich nahten. Sie empfand ſolches Vergnügen, wenn er ihr vorlas und mit ihr redete; ihre frühere Pveſie des Denkens ward jetzt gleichſam zur Religion gemildert, welche gleichſam in Poeſle mit ſtärkeren Schwingen beſteht. Eine Welt lag jenſeits des Grabes — ein Lehen war vorhanden nach der Verpuppung des Todes; dann würden Beide wieder vereint werden. Maltravers, welcher einen feierlichen und ſtarken Glau⸗ ben auf Unſterblichkeit hegte, vernachläſſigte nicht die reinſte und höchſte aller Quellen des Troſtes.
In jenem ruhigen Zimmer des prächtigen Palaſtes, welcher ſo oft die Bühne eitler und weltlicher Ent⸗ würfe, der Cotterien und Gaſtereien, der politiſchen, Zuſammenkünfte und der miniſterieſlen Eſſen, üben⸗
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