Teil eines Werkes 
2. Bd. (1845)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

320

von welcher Art auch Deine Entſchuldigung ſein mag, ſo verabſcheue ich Dich mit einem nie ſchlummernden Haſſe, welcher den verworfenen Namen des Gewiſſens⸗ biſſes abſchwört! Ich empfinde Entzücken an Deinen Schmerzen. Aber ſie, die Getroffene, vie Sterbende! O Gott, der Schlag fällt ſchwer auf mein Haupt!

Sie ſtirbt! ſprach Maltravers langſam und mit Schauder. Nein, ſie kann nicht ſterben oder was biſt Du? Ihr Mörder! Und was muß ich ſein? Ihr Rächer!

Von ſeinen Leidenſchaften überwältigt, ſank Ceſa⸗ rini nieder und bedeckte ſein Antlitz mit den geballten Händen Maltravers ging finſter im Zimmer auf und ab. Einige Augenblicke herrſchte Schweigen.

Zuletzt blieb Maltravers Ceſarini gegenüber ſtehen und redete ihn folgendermaßen an:Sie ſind hierher gekommen, nicht um das niedrigſte Verbrechen, welches ein Menſch begehen kann, zu geſtehen, ſondern m ſich an meiner Qual zu weiven und meiner Rache zu trotzen. Gehe, Menſch! für jetzt biſt Du ſicher. So lange ſie lebt, gehört mein Leben nicht mir, um es zu wagen; erlangt ſie ihre Geſundheit wieder, ſo kann ich Sie bemitleiden und Ihnen verzeihen. Für mich iſt Ihr Verbrechen, ſo ſcheußlich es auch ſein mag, viel zu niedrig, als daß ich es ſelbſt verachten könnte. Nur die Folgen dieſes Verbrechens, in Bezug auf jene edle und leidende Dame, können das Ver⸗ ächtliche zum Tragiſchen erheben und Ihr Leben zum werthvollen und nothwendigen Opfer machen nicht aus Rache, ſondern aus Gerechtigkeit Leben um

Leben, Op gerecht. Sie ſol mich nach J zu verwunde fuhr Ceſarit ich will keit Ihnen! Si Gegentheil! Sie hätte ſi geworden nur wegen, ſleckt und de Grabe gebre ſein, Sie al zum Verbrec Ihnen ins 6 verblieben dürſtet nach ſie zu ſehen der ich ſie können, die einerlei, ich Sie einen( mich aufs C den Sie au Fort, Knie und bit die Rechnun ſpreche, ſeh Bulwer,