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Seufzer und. ſchmerzhafter Muthloſigkeit des Herzens hinweg. Hierauf trat ihre Kammerfrau mit aus⸗ drucksvollen und verſtörten Blicken ein.
„Ich bitte Sie um Verzeihung, Mhlaby, aber..
„Nun?“
„Herr Maltravers iſt gekommen und hat ſich nach Ihrer Ladyſchaft erkundigt. Da ließ mich Herr Burton rufen, ich aber ſagte, Mylady befinde ſich zu unwohl, um Jemand zu ſehen; aber Herr Maltravers ließ ſich nicht abweiſen und wartet in Mylords Bibliothek; er beſtand darauf, daß ich hinaufging und ihn an⸗ meldete.“
Die Worte der Frau Shinfield waren nicht wohl⸗ klingend und ihre Stimme gar nicht lieblich, aber niemals ſchien eine Beredſamkeit der Florence ſo wirk⸗ ſam. Jugend, Liebe und Schönheit kehrte plötzlich bei
ihr zurück; ihre Augen glänzten, ihre Wange röthete
ſich und ihr Antlitz überſtrahlte die Verwelkung mit plötzlichem und täuſchendem Licht.„Wohlan,“ ſagte ſie nach einer Pauſe,„laſſen Sie Herrn Maltravers heraufkommen.“
„Was, Mylady? Gott ſchütze mich! Laſſen Sie mich Ihr Haar ordnen. Euer Ladyſchaft befindet ſich ja im Negligée.“
„Das macht nichts aus, Shinfield; er wird Alles entſchuldigen, gehen Sie.“
Frau Shinfield zuckte die Achſeln und ging; nach wenig Augenblicken vernahm man Schritte auf der
Treppe, die Thür knarrte und Maltravers war mit
Florence wieder allein. Bewegungslos ſtand er auf
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