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2. Bd. (1845)
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lchen die Maltravers und der Frau von Ventadour unbeſtimmt er einige und verlegen. Ernſt war nicht länger in ſie verliebt; er Theil⸗ er war aus vieſer Regung ſeiner Liebe heraushewachſen. rdentlich Sie hatte Einfluß auf ihn geübt; allein der neue, e Geſtalt von ihm ſelbſt geſchaffene Einfluß hatte ihr Bildniß d Lippen verſchencht. So iſt das Leben! Lange Abweſenheit ver⸗ e Zänki⸗ löſcht das falſche Licht, aber nicht das wahre Heute ck derer, glänzen die Lampen nicht mehr in dem geſtern feſt⸗ eit ver⸗ lichen Saale; allein noch nach tauſend Jahren brennen och mehr die Sterne ſo hell, wie wir ſie beute am nächtlichen gen was Himmel erblicken. Maltravers liebte nicht länger mehr var; ihr Valerie. Aber Valerie ach, vielleicht war ihre Liebe nd aber die wahre geweſen!

muf Mal⸗ Maltravers war überraſcht, als er den Zuſtand s.Hm, ſeiner Gefühle unterſuchte; er erſtaunte, daß ſein ickt, Sie Puls nicht ſchneller hei der Berührung einer Dame

ſehen ſchlug, deren Blick ihm einſt in die Seele gedrungen

war; er war überraſcht, aber erfreut. Es war ihm on Ven⸗ nicht länger mehr daran gelegen, Aufregung zu ſuchen, ingvale, ſondern dieſelbe zu meiden; er war ein beſſeres und ogin an höheres Weſen, wie auf dem Strande von Neapel.

Neuntes Kapitel.

Woher die leiſe Stimme, bas Geflüſter gefiel fie Des Herzent von ſo lang entfloſſenen Tagen? wohl! Wordsworth. merkung Ernſt blieb mehre Tage auf Lord Doningdale's 5 Landſitz und ritt täglich mit Valerie, aber ſtets mit zwiſchen einer größeren Geſellſchaft, ſpazieren; er unterhielt