Teil eines Werkes 
2. Bd. (1845)
Entstehung
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ſelbe von Pope. Frau von Sevigne war eine tüch⸗ tige Frau und glaubte, daß Racine niemals Ruhm erlangen würde. Milton ſah in den erſten Werken Drydens nichts anders, als die Arbeit eines gewöhn⸗ lichen Reimers. Ariſtophanes war ein guter Richter

der Poeſie; wie ſchlimm aber urtheilte er über Euri⸗

pides! Dies alles find Gemeinplätze; alles aber, was Sie vorbringen, iſt von ſolcher Art, daß man es mit einem Gemeinplatz widerlegen kann.

Es iſt aber unangenehm, auf Angriffe nicht zu antworten, ſeinen Feinden nicht zu vergelten.

Wohlan, ſo antworten Sie auf Angriffe und vergelten Sie Ihren Feinden!

Wäre aber das verſtändig?

Ja, wenn es Ihnen Vergnügen macht; mir aber würde es nicht gefallen.

De Montaigne, Sie unterhalten ſich mit mir auf ſokratiſche Weiſe. Ich lege Ihnen klar und kurz die Frage vor, würden Sie einem Schriftſteller den Rath ertheilen, mit ſeinen Recenſenten Krieg zu füh⸗ ren oder ſie zu verachten?

Beides. Er greife nur wenige und auch bieſe

nur ſelten an. Seine Politik erheiſcht jedoch, vaß

er ſich als Mann erweist, welchen man nicht zu ſehr reizen darf. Im Kampf gegen die Kritiker hat der Schriftſteller ſtets die Welt auf ſeiner Seite, wenn er zur rechten Zeit ſeine Gelegenheit ſich wählt. Nie⸗ mals darf er vergeſſen, daß er gleichſam einen Staat bildet, welcher mitunter Krieg beginnen muß, um

ſich Frieden zu verſchaffen. Die Zeit des Krieges

weniger m der Seele

nicht bisw oder ſehr ſon und in Zorn Wan Noch aber wert zeugung, tigkeit ni her komn um Ihre einer ſtut In Ja Satire überzeug